Aktuelles

Anfang des Monats haben wir unter der Überschrift "Corona Pandemie: Unternehmen in der Liquiditätskrise" vorgestellt, auf welche Weise wero bei der Liquiditätsbetrachtung und Mittelbeschaffung Hilfestellungen leisten kann. Aufgrund der Anstrengungen von Bund und Ländern werden derzeit Kredite zumeist relativ schnell und unbürokratisch gewährt, diese Kredite müssen jedoch zurückgezahlt werden. Vor diesem Hintergrund und auch aufgrund zahlreicher Rückfragen von Unternehmen schließt sich jetzt unmittelbar die Frage an, wie sich z.B. die Inanspruchnahme von Krediten auf die künftige Gestaltung der Preispolitik in den Unternehmen auswirkt.

Wenn aktuell auch vieles im Fluss ist, so ist doch sicher, dass aktuell und in den kommenden Monaten Liquiditätsbedarf für die Unternehmen herrscht. Dafür bieten die von Bund und Ländern aufgelegten Corona-Sonderprogramme Liquiditätshilfen vielfältigster Art in Form von nicht rückzahlbaren Soforthilfen, Sonderkrediten mit höheren Garantien der KfW-Bank, Zahlungsverlängerungen der öffentlichen Hand.
Allerdings müssen auch diese Sonderprogramme mit bestimmten Unterlagen beantragt werden und irgendwann sind die Gelder auch wieder zurückzuzahlen. Deshalb sollten Sie nicht nur wissen, welchen Liquiditätsbedarf Sie aktuell haben, sondern auch, welche Summen Sie später zurückführen können. Zudem lassen die aktuellen Pressemitteilungen ahnen, dass die Bearbeitung wegen der hohen Zahl der Anträge doch länger dauern wird als gewünscht.

Zwischen August 2019 und Januar 2020 haben zugelassene ZVL-Auditoren von wero wieder Stichprobenaudits in Beratungsstellen von Lohnsteuerhilfevereinen durchgeführt. Die Audits im gesamten Bundesgebiet waren vom Zertifizierungsverband der Lohnsteuerhilfevereine - dem ZVL - beauftragt worden.