Corona-Krise als Chance nutzen

Corona-Pandemie: Vor der Krise ist nach der Krise

Nutzen Sie die Krise als Chance und beurteilen Sie Ihre Preispolitik neu bzw. passen Sie ihre Preise veränderten Situationen an

Anfang April haben wir unter der Überschrift "Corona gefährdet die Liquidität Ihres Unternehmens" vorgestellt, auf welche Weise wero bei der Liquiditätsbetrachtung und Mittelbeschaffung Hilfestellungen leisten kann (Stichwort: Liquiditätsplanungs-Modul). Aufgrund der Anstrengungen von Bund und Ländern werden derzeit Kredite zumeist relativ schnell und unbürokratisch gewährt, diese Kredite müssen jedoch wieder zurückgezahlt werden. Vor diesem Hintergrund und auch aufgrund zahlreicher Rückfragen von Unternehmen schließt sich hier unmittelbar die Frage an, wie sich z.B. die Inanspruchnahme von Krediten auf die künftige Gestaltung der Preispolitik in den Unternehmen auswirkt. Wir zeigen Ihnen hier gerne ergänzende Möglichkeiten, wie die veränderte Situation für die Unternehmen zu meistern sein kann. Unser Unterstützungs-Angebot:

  • Wir analysieren die gesamten fixen und variablen Kosten Ihres Unternehmens.
  • Die Rückführung von Krediten wird als eigene Position in der Kostenbetrachtung dargestellt.
  • Auf Basis der Analysen und der Kostenbetrachtung werden die Auswirkungen auf die Preispolitik dargestellt (Bsp.: Vollkosten-Stundensatz, Materialzuschläge, Produktpreise etc.).

1. Unsere Werkzeuge

Speziell von wero entwickelte Excel-Tools ermöglichen die einfache, unkomplizierte Erfassung und Auswertung Ihrer Betriebskosten sowie die Simulation bestimmer Veränderungen der betriebliche Rahmenbedingungen. Gerade in ungewissen Zeiten sind Analysen, die die Auswirkungen aufgrund betrieblicher Veränderungen darstellen können, besonders wichtig.

Die nachfolgend unter Punkt 2. beschriebenen Leistungen sind komplett durch die KfW förderfähig (vergl. dazu Punkt 3. Fördermöglichkeiten über das BAFA). Zur Ansicht finden Sie in den Darstellungen zu den Leistungspakten beispielhafte Auszüge aus unserem Tool zur Gestaltung der Preispolitik.

2. Unsere Leistungspakete für Sie (je nach Branche)

Leistungspaket 1 (Beispiel für Handwerksbetriebe)
  • Berechnung des Vollkosten-Stundensatzes auf Grundlage der Betriebskosten
  • Veränderungen den Vollkosten-Stundensatzes duch den Einsatz von Subunternehmern
  • Auswirkungen auf den Vollkosten-Stundensatz durch die Rückführung von Krediten
  • Berechnung von Materialaufschlägen zur Kostendeckung
  • Berechnungstool für Vor- und Nachkalkulationen
  • Musteranschreiben für Kunden bei Preisanpassungen
  • Beantragung von Fördermitteln über das BAFA (vergl. unter Pkt. 3. Fördermöglichkeiten)
  • Berichterstattung an das BAFA

Die Kosten für das Leistungspakt 1 betragen netto 625 €. Die Finanzierung kann über eine BAFA-Förderung erfolgen (vergl. Pkt. 3. Fördermöglichkeiten inbes. auch unter Beachtung des Updates vom 28.05.2020).

Leistungspaket 2 (Beispiel für Handwerksbetriebe)
  • Konzeption "Kundendienst als Profitcenter"
  • Plausibilisierung der Kundendienst- und Serviceleistungen auf Kostendeckung
  • Wartungslisten mit Arbeitswerten für Wärmeerzeugeranlagen
  • Wartungsverträge mit Preisklausel
  • Musteranschreiben für Kunden bei Preisanpassungen
  • Beantragung von Fördermitteln über das BAFA (vergl. unter Pkt. 3. Fördermöglichkeiten)
  • Berichterstattung an das BAFA

Die Kosten für das Leistungspakt 2 betragen netto 425 €. Die Finanzierung kann ebenfalls über die BAFA-Förderung erfolgen (vergl. Pkt. 3. Fördermöglichkeiten inbes. auch unter Beachtung des Updates vom 28.05.2020).

Bei Buchung beider Leistungspakte berechnen wir netto 950 €. Auch hier ist eine Finanzierung über die BAFA-Förderung möglich (Hinweis: Wir bitten um Beachtung des nachfolgenden Updates vom 28.05.2020).

3. Fördermöglichkeiten über das BAFA

Unternehmensberatungen werden von der öffentlichen Hand durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert. Im Zusammenhang mit der CORONA-Krise wurden diese Förderungen jüngst deutlich erweitert - siehe Bundesanzeiger vom 02.04.2020, Bekanntmachung der Ergänzung der Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows. Danach werden alle von der Corona-Krise betroffenen Klein- und Mittelständischen Unternehmen (KMU) zu 100 % von in Rechnung gestellten Beratungskosten bis zu 4.000 € freigestellt. Voraussetzung hierbei ist (wie bisher auch), dass das entsprechende Beratungsunternehmen beim BAFA gelistet sein muss. Wir stellen daher mit Ihnen gemeinsam unter unserer Legitimierungs-ID den Förderantrag beim BAFA.

Update vom 28.05.2020
(Aktuelle Information des BAFA)

Das BAFA hat für das attraktive Fördermodul für Corona-betroffene Unternehmen mehr Anträge erhalten als an Haushaltsmitteln zur Verfügung gestellt werden konnte.

Die Corona-Krise stellt Deutschland vor beispiellose Herausforderungen. Die Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows wurde daher im April um ein Modul zur schnellen und unbürokratischen Förderung der Unternehmensberatung für Corona-betroffene Unternehmen und Freiberufler erweitert. Die Nachfrage nach dieser Förderung hat alle Erwartungen weit übertroffen. Mehrere zehntausend Unternehmen haben Anträge gestellt. Zahlreichen KMU kann dadurch geholfen werden, individuelle Wege aus der Krise zu finden.

Aufgrund der großen Nachfrage sind die für dieses spezielle Fördermodul vorgesehenen Mittel bereits ausgeschöpft und es können auch keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Die Förderung aus dem Corona-Sondermodul wurde deshalb vorzeitig eingestellt.

Vorerst können Anträge nur bewilligt und Fördermittel an den Berater ausgezahlt werden, wenn die jeweilgen Unternehmen bereits eine Inaussichtstellung erhalten haben. Voraussetzungen hierfür sind weiter, dass Sie einen förderfähigen Verwendungsnachweis eingereicht haben und ausreichend Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Wenn Sie noch keine Inaussichtstellung erhalten haben, werden Sie ggf. in den kommenden Monaten in einem Nachrückverfahren berücksichtigt. Auch in diesem Fall gilt, dass ausreichend Haushaltsmittel vorhanden sein müssen.

Die anderen Module zur Förderung unternehmerischen Know-hows ermöglichen weiterhin geförderte Beratungen zu günstigen Konditionen. Diese Module werden unverändert fortgeführt und stehen Unternehmerinnen und Unternehmern weiter zur Verfügung.

Wir bitten noch um Beachtung folgender Punkte

  • Restliche Förderbeträge von den 4.000 € (zuzüglich Auslagen und ggf. Reisekosten) stehen als Reserve für eventuelle, weitere Beratungsleistungen zur Verfügung.
  • Bei Nichtbewilligung der BAFA-Förderung bleibt es bei den oben unter Punkt 2. Unsere Leistungspakte genannten Preisen.
  • Den Aufwand zur Antragstellung beim BAFA übernimmt zu Ihren Gunsten wero.
  • Bei Interesse bitten wir Sie um eine entsprechende Nachricht per Mail oder über unser Kontaktformular. Wir werden dann gerne
    • Ihre weiteren Fragen besprechen bzw. Einzelheiten fixieren,
    • Ihnen auf Wunsch unsere Checkliste zu den einzureichenden Unterlagen zusenden,
    • besprechen, ob wir auch für weitere Unterstützungen für Sie da sein dürfen.